Der Countdown läuft
Kaffeebecher, Fastfood und Kabelsalat tummeln sich auf den Tischen. Als der erste Kopf wieder hinter seinem Laptopbildschirm hervorkommt, ist es bereits 11 Uhr abends: „Wollen wir nicht noch eine Pizza bestellen?“ Blöd, dass die Uhr wieder einmal schneller tickt, als man denkt – gleich schon werden wir aus den Räumlichkeiten der Uni Köln geschmissen.
Aber nein, für uns ist der Tag noch nicht zu Ende. Jetzt geht’s ab in die nächste Kneipe zu einem Feierabend-Kölsch… oder zwei oder drei. Schlaf wird einfach völlig überbewertet. Am nächsten Morgen sitzen wir mit Augenringen auch schon wieder in der nächsten Marketingvorlesung. Und dann geht es auch gleich wieder ans Eingemachte: Die National Competition rückt näher und näher. Bis dahin will die Präsentation, in der wir unsere Projekte des letzten SIFE-Jahres vorstellen, fertiggestellt und bis ins Letzte geprobt sein.
Neben den eigentlichen Projekten in den jeweiligen Teams, muss sich das Präsentationsteam nun auch um den Text für die Präsentation kümmern: Wie fasst man bloß die Arbeit eines gesamten Jahres in einer 24-minütigen Präsentation zusammen? Abzüglich Intro und Outro bleiben uns sechs Minuten für jedes Projekt. Absolut unmöglich!
Nach einer kurzen Denkblockade rappeln wir uns aber getreu unserer Team-Mission „Make it happen“ wieder auf und machen uns an die Arbeit. In wenigen Tagen steht uns nämlich schon die nächste wichtige Probepräsentation bei der Telekom in Bonn bevor, wo wir sowohl uns als Team, als auch unsere Projekte von der besten Seite zeigen wollen. Aus vorherigen Probepräsentationen wissen wir nämlich, dass nicht immer alles reibungslos verläuft – mal hakt die Technik, mal verpasst jemand seinen Einsatz oder derjenige, der von einer zur nächsten Folie klickt, verharrt zu lange auf einer ganz besonders schönen. Wie es uns dabei ergeht, werden wir euch natürlich berichten.
Und warum tun wir uns diesen Stress überhaupt an?
Mal ganz davon abgesehen, dass wir in dem vergangenen Jahr durch die Projektarbeit und jetzt durch die intensive Arbeit im Präsentationsteam gelernt haben, unsere Softskills und die individuellen Stärken effizienter zu nutzen und strukturierter im Team zu arbeiten, haben wir auch sehr viel Spaß. Das ganze Team versteht sich so gut, dass wir auch nach der Arbeit noch gerne Zeit miteinander verbringen.
So. Genug erzählt, jetzt geht’s wieder an die Präsentation. Drückt uns die Daumen für die National Competition 2011.
Autoren: Nare Harutyunyan & Steven Malbrant
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