SMS von Kostja Ullmann

Schnell laufen, schnell essen, schnell rocken – wir lassen uns von Promis ihre SMS zeigen. Diesmal: Schauspieler Kostja Ullmann. Sein Handy verrät: Er liebt die Beatsteaks, sportliches Wetteifern, Fast Food – und bei ihm ist die Telefonnummer von Florian David Fitz zu holen.

> An Mirco: Steindamm 68, Akdeniz Tantuni

reif: Klingt nach Voodoo Club...
Kostja: Kann man da vielleicht sogar machen, im Hinterzimmer... Aber nein, das ist der beste Türke am Steindamm in Hamburg. Da kann man richtig lecker Falafel oder Döner essen.
reif: Also bist du ein Fast-Food-Fanatiker?
Kostja: (lacht) Ich esse so was nicht regelmäßig. Aber gerade wenn ich Heißhunger bekomme – und das ist meistens nachts – gehe ich da gern vorbei. Da der gleich bei mir um die Ecke ist, passiert es schon mal, dass ich mir um drei oder vier Uhr morgens eine Falafel hole.

 

Foto: Maren Wohlers

> An Torsten: Schade ;)

reif: Wer hat dich denn da versetzt?
Kostja: Ne, versetzt hat Torsten mich nicht. Er ist ein Kollege und ziemlich großer St.-Pauli-Fan. Mein Herz gehört aber dem HSV – und trotzdem sind wir gute Freunde! Bei einem wichtigen Spiel letztens hat St. Pauli leider, leider verloren. Da habe ich ihm dann diese SMS geschickt – mit ’nem Smiley dahinter.

> An René: 7,36 km in 38,31 min. Und jetzt kommst du!

reif: So lange brauchst du zum Fahrradfahren?!
Kostja: (lacht) Ne, nicht ganz. Zum Joggen um die Alster brauch’ ich so lange. Auch wenn das für andere jetzt langsam klingt, ich fand’s gut!
reif: Na ja, kommt drauf an. Wie häufig machst du das denn?
Kostja: Ich jogge zweimal die Woche. Wenn die Sonne scheint, motiviert mich das noch mehr. Ein Kumpel von mir hat sogar ein Laufprogramm auf dem Handy. Mit dem nimmt er seine Zeit auf und postet sie auf Facebook. Wir schicken uns öfter unsere Zeiten und versuchen, den anderen zu unterbieten.
reif: Hand auf’s Herz: Warst du in der Schule gut in Sport?
Kostja: In Sport war ich immer sehr gut. Ich habe neun Jahre Tennis gespielt und spiele wahnsinnig gern Fußball. Sport habe ich geliebt. Aber die anderen Fächer... naja... Ich hab dann aber trotzdem noch gute Noten geschrieben, sonst hätte ich nicht parallel als Schauspieler arbeiten dürfen.

> An Franky: Moin Franky, ich wünsche euch noch einen guten Rutsch, lasst es krachen! Viele Grüße aus Hamburg.

reif: Wer ist denn Franky?
Kostja: Ein Kollege aus „Groupies bleiben nicht zum Frühstück“. Er hat Danny gespielt, den Gitarristen der Band Berlin Mitte.
reif: Wie war es eigentlich, zumindest vor der Kamera der Leadsänger einer Rockband zu sein?
Kostja: Es hat schon Spaß gemacht. Aber auf Dauer bleibe ich dann doch lieber bei der Schauspielerei.

> An Eugen: Wie lange bleibt ihr denn? Habe heute Karten fürs Beatsteaks-Konzert.

reif: Berlin Mitte vs. Beatsteaks – wer rockt denn mehr?
Kostja: Ganz klar, im Moment die Beatsteaks. Berlin Mitte ist ja gerade nicht auf Tour. Und schließlich gab’s die Band ja nur für den Film.
reif: Aber ihr hattet immerhin einen Gastauftritt bei „The Dome“.
Kostja: Stimmt. Das war echt eine abgefahrene Veranstaltung. Knapp 15.000 Leute haben da reingepasst. Da oben auf der Bühne zu stehen, war echt der Hammer. Ich hatte richtiges Lampenfieber.

> An Anton: 20 Uhr, Enzo

reif: Was ist denn bitte Enzo?
Kostja: Enzo ist der beste Italiener. Na ja, zusammen mit Paolino, also gibt es zwei.
reif: Bei dir geht’s wirklich erstaunlich oft nur ums Essen...
Kostja: Aber der Enzo macht die beste Trüffelpasta der Stadt. Und es ist urgemütlich da. Das ist halt ein kleiner Laden, da passen vielleicht 40 Leute rein, aber dafür ist er auch immer voll. Und da trifft man auch mal die Klitschko-Brüder.

> An Florian David Fitz: Gratuliere zur Nominierung! Drücke alle Daumen.

reif: Ganz schön viele Promis um dich rum. Bist du gut mit Florian David Fitz befreundet?
Kostja: Wir sind gute Kumpels, auch wenn er in München lebt und ich in Hamburg. Er ist bei derselben Künstleragentur wie ich, deshalb sehen wir uns oft bei Filmveranstaltungen und so.
reif: Schaust du dir dann auch seine Filme an?
Kostja: Auf jeden Fall. Ich schätze ihn ja nicht nur als guten Freund, sondern auch als Schauspieler sehr. Sein Film „Vincent will Meer“ hat nicht umsonst den deutschen Filmpreis bekommen. Da war ich total stolz auf ihn.

> An Roman: Bin dabei.

reif: Männerabend?
Kostja: So ähnlich. Da ging’s auch wieder zu den Beatsteaks.
reif: Also bist du ein echter Fan?
Kostja: Doch, schon. Die machen halt eine Wahnsinns-Show. Wirklich zu vergleichen mit Mando Diao oder so. Sehr zu empfehlen ist auch Rock am Ring, wenn die Beatsteaks da sind. Die Stimmung ist einfach geil!

> An Shantia: Toi, toi, toi, my little big sister.

reif: Vor welcher Prüfung stand denn deine Schwester da?
Kostja: Ne, nicht direkt Prüfung. Meine Schwester spielt in Salzburg Theater. An dem Tag hatte sie eine Premiere. Da sie mittlerweile fest dort im Haus ist, könnte ich ihr jetzt andauernd so eine SMS schreiben, weil sie auch immer neue Stücke spielt.
reif: Hast du viel Kontakt zu deiner Familie?
Kostja: Ja, ich bin ein richtiger Familienmensch. Obwohl wir alle sehr verteilt leben. Meine Mutter ist gerade in Spanien, mein Vater spielt nach 30 Jahren wieder Theater in Salzburg und meine Schwester ist auch dort. Trotzdem versuchen wir, uns so oft wie möglich zu sehen. Das ist mir wichtig.

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