Studenten entwickeln Apps

Freestyler, Leih Dir was!, STEP und Team Payer – so heißen die Studenten-Teams

, die bei dem Software-Engineering-Wettbewerb der Hochschule für Telekommunikation Leipzig gewonnen haben. Wir stellen die Apps vor, die sie entwickelt haben.

 

Platz 1: Freestyler

„Freestyler“ ist ein Party-Game, bei dem gerappt wird. Man kann eine Kategorie wählen – Gangster-Rap, einfacher Rap, komplizierter Rap oder auch: Software-Engineering. Dann spielt die App einen Beat ein und gibt Wörter vor, zu denen man rappen muss. „Das Spiel lädt dazu ein, verbal freundschaftlich zu konkurrieren“, erklärt Felix. „Das soll vor allem Spaß machen.“

Spaß hatte das studentische Team auch bei der Entwicklung. Jean-Christophe sagt: „Wir haben was gesucht, was alle motiviert.“ Und weil die Entwickler außerdem wollten, dass die App dann auch wirklich genutzt wird, haben sie möglichst früh den ersten Prototypen unter die Leute gebracht. „Die Feedback-Funktion der App war uns ganz wichtig. Unsere Freunde haben sie getestet und uns Rückmeldungen gegeben. Jetzt bauen wir das Spiel Feature für Feature weiter aus – so, wie die Zielgruppe es auch haben will.“ Felix ergänzt: „Wir haben die App extra skalierbar gebaut. Man kann zum Beispiel bei den Word-Packages immer neue Wortgruppen hinzufügen. So kann man sie immer erweitern.“

Der Traum: „Wir wollen die App irgendwann in den ganz normalen Google Play Store bringen“, erklärt Jean-Christophe. „So weit sind wir noch nicht, es ist noch nicht alles drin, was wir im Kopf haben. Aber wenn es so weit ist...“

(Team-Mitglieder auf dem Foto, v.l.n.r.: Niklas, Felix, Jean-Christophe)

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Platz 2: Leih Dir was!

Warum soll man Sachen, die man nicht ständig braucht, kaufen, wenn man sie auch ausleihen kann? Das ist der Grundgedanke hinter der App „Leih Dir was!“. Sie funktioniert wie eine kleine Community, in der jeder Gegenstände zum Ausleihen anbieten und suchen kann. Beamer, Rasenmäher, Steigeisen, ...

Julian erklärt: „Der Eigentumsgedanke wird durch unsere App aufgelöst. Alles wird geteilt. Das spiegelt sich auch in unserem Logo wider: eine Wolke, die aus verschiedenen Elementen und Farben besteht.“

Der getestete Prototyp mit allen Grundfunktionen steht. Jetzt wollen die Studenten die App an der Hochschule für Telekommunikation Leipzig mit ihrem Professor zusammen auf Live-System übertragen. „Wäre toll, wenn bald alle Leipziger Studenten die Community nutzen können“, sagt Julian.

(Team-Mitglieder auf dem Foto v.l.n.r. (hinten): Julian, Maik, Lars, Christian und (vorne) Linda, Henrik) 

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Platz 3: STEP

„STEP“ steht für: Sports Training and Event Platform. Eine App, die Sport- und anderen Vereinen bei der Verwaltungsarbeit helfen soll. Wie sind die Studenten darauf gekommen? „Wir sind eigentlich alle in Vereinen aktiv als ehrenamtliche Trainer oder Funktionäre“, erklärt Nicholas. „Es gibt ja immer weniger Ehrenamtliche – und die haben deshalb immer mehr Arbeit: Mitglieder-Verwaltung, Einladung zu Veranstaltungen, Rückmeldungen einholen, Trainingsanwesenheit überprüfen. Wir wollten online ein Werkzeug zur Verfügung stellen, dass es der Vereinsleitung und den Trainern ermöglicht, besser zusammen zu arbeiten.“

„Wir haben auf jeden Fall das Gefühl, dass uns die App sehr entlasten würde in unseren Vereinen.“ Deshalb will das Team die Verwirklichung der App auf jeden Fall weiter verfolgen.

Gelernt haben die Studenten auf jeden Fall jetzt schon viel bei der Entwicklung. Veronika sagt: „Wenn Probleme auftauchten, hat uns keiner gesagt: Probier es mal so. Das mussten wir alles selber rausfinden. So lerne ich persönlich am allermeisten.“

(Team-Mitglieder auf dem Foto v.l.n.r. (hinten): Erik, Nicholas, Chrisitian, Dominik und (vorne) Carmen, Veronika, Maximilian) 

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Platz 4: Team Payer

Die App „Team Payer“ funktioniert wie ein Haushaltsbuch. Gedacht ist sie für die private Organisation in der Gruppe, zum Beispiel für den Großeinkauf für eine Geburtstagsfeier oder einen Abend mit Freunden. Julian erklärt: „Die Idee kam aus einer WG heraus, wo das Geld eben immer mal knapp ist. So kann man besser planen und organisieren: Wer kauft was ein und so weiter.“

Markus hat die App wie die anderen auch selbst ausprobiert: „Das hilft wirklich, einen guten Überblick zu behalten über Ausgaben und auch Einsparungsmöglichkeiten zu erkennen.“

Weil das sicherlich vielen Studenten helfen würde, will das Team die App auf jeden Fall auf den Markt bringen. „Wir müssen nur noch ein paar rechtliche Fragen klären“, sagt Markus. „Aber dann geht’s los.“

(Team-Mitglieder auf dem Foto, v.l.n.r.: Fabian, Julian, Markus) 

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