Auf Computerspiele bin ich durch meinen Bruder und meinen Vater gekommen, die beide zocken. Zuerst habe ich ihnen nur über die Schulter geschaut. Mein Schlüsselerlebnis war das Spiel zu den Tomb-Raider-Filmen mit Angelina Jolie, seitdem bin ich leidenschaftliche Gamerin.
Mich hat von Anfang an die Vielfalt der Spiele fasziniert. Man kann immer in neue Welten abtauchen, je nachdem, worauf man Lust hat. Es geht für mich überhaupt nicht um das Töten von Gegnern, sondern um die Zusammenarbeit mit den Team-Mitgliedern.
Das ist nicht nur ein Jungsding, für mich und meine Freundinnen ist es ein völlig normales Hobby. Die Spiele werden sowieso immer geschlechtsneutraler. Natürlich gibt es ab und zu mal ein paar Jungs, die blöde Sprüche machen. Deswegen haben sich viele Mädchen in eigenen Ligen und Turnieren zusammen getan. Es ist toll, zu sehen, wie die weibliche Szene wächst. Gerade Spiele wie Starcraft 2 tragen dazu bei, dass immer mehr Mädchen Games für sich entdecken. Ich habe schon ein paar Freundinnen dafür begeistern können, sich mal ein Turnier anzuschauen. Die wissen aber auch, dass ich generell gerne Sachen mache, die üblicherweise nur die Jungs machen – ich fahre zum Beispiel auch BMX.
Foto: Matthias Popp













