Wie können wir die Umwelt noch retten?

Kontroverse Fragen an Mitglieder von Social-Network-Gruppen. Diesmal: Wie stehen Mitglieder aus der StudiVZ-Gruppe „Müll kann man nicht trennen, Müll hat nur eine Silbe“ zum Thema Umweltschutz?

Janina, 20

„Man muss kein Vegetarier werden. Es hilft schon, zu duschen statt zu baden oder keine Blumen für die Vase auszureißen. Aber wegen der enormen Zerstörungen der Natur durch Großkonzerne fühlen sich viele ohnmächtig. Jeder kann die Situation im Kleinen ein Stück weit verbessern. Im Rahmen meines Studiums mache ich deshalb jetzt ein Praktikum bei einer Naturschutzorganisation. “

Studiengang: Politikwissenschaft

Andere Gruppen: „Liebes Tagebuch, heute habe ich meinen Kopf gegessen.“, „Ja, du lachst. Das ist oft so. Leute lachen und dann sind sie tot.“

Illustration: Patricia Trosciniecki

Thomas, 20

„Ganz ehrlich? Mich nervt das Thema Umweltschutz. Klar macht man sich mal Gedanken darüber, aber oftmals ist das sowieso nur Gerede und geändert wird dadurch auch nichts. Die meisten, die große Reden schwingen, wollen damit nur ihr Gewissen beruhigen. Wenn, dann sollte man das Thema wirklich ernst nehmen und nicht denken, dass es mit der Mülltrennung schon getan ist.“

Studiengang: BWL

Andere Gruppen: „Sei bitte einmal ruhig, ich habe keine Zeit dich zu ignorieren.“, „Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg!“

Anne, 23

„Wir können ein wenig sparsamer mit unseren Ressourcen umgehen. Letztens bin ich auf eine interessante Anzeige gestoßen: ,Zwei halbe Vegetarier sind ein ganzer Vegetarier‘. Wenn wir wieder zu einem genussvollen Sonntagsbraten zurückkehren, also unseren Fleischhunger reduzieren, wird es uns, den Tieren und unserer Umwelt ein bisschen besser gehen. Ich arbeite ja direkt in diesem Bereich und hab viel Freude daran.“

Beruf: Angestellte im Ökolandbau

Andere Gruppe: „Heartbeet Lifesharing“

Felix, 17

„Jeder Mensch dieser Welt muss erstmal verstehen, dass wir nur eine Erde haben. Wer das kapiert hat, sollte bald möglichst ein nachhaltiges Leben in Angriff nehmen. Aber trotzdem ist wahrscheinlich nicht alles zu retten, da jetzt in diesem Moment wieder etwas zerstört wird. Ich glaube, dass wir die Umwelt nur zusammen retten können.“

Beruf: Schüler

Andere Gruppen: „Die drei Schritte kann ich auch fahren“

Karl, 21

„Autos in Großstädten sind total unnötig. Öffentliche Verkehrsmittel sind viel praktischer und zeitsparender. Wenn jeder das Auto öfter mal stehen lassen würde, könnten wir damit einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten.“

Studiengang: Architektur

Andere Gruppen: „Kreatives, sinnfreies Erzählen ohne thematischen Schwerpunkt“, „Zur Realität habe ich nur sporadisch Kontakt“

Charlie, 22

Jeder Einzelne sollte mehr auf sein Konsumverhalten achten. Ich kaufe etwa keine Produkte, die in ihrer Herstellung umweltschädlich sind, und habe mich für Biostrom entschieden. Außerdem sollten die Leute mehr Zug fahren. Doch dafür müsste die Bahn ihre Angebote verbessern.“

Studiengang: Maschinenbau

Andere Gruppen: „Aus einem werden zwei und aus zwei werden acht… Bier“

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