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reif - Das Jugendmagazin Heft 3

19 Frisbee Golf Beim Frisbee Golf versuchst du die Wurfschei- be in den Ziel-Metallkörben zu versenken. In den USA ist das schon ein Riesenhit. Skoota Skating Inline Skating ist zu anstrengend? Probier doch mal Skoota Skating! Deine Inliner kannst du anbehalten – du wirst von einem motorisierten Zweirad irre schnell über den Asphalt gezogen. vs. P l a n kIN G und ich schlage auf die Pratzen. Gleich mach ich aus dir einen richtigen Planker... Viktor lachend: Hey! Lemar zeigt Viktor einfache Schläge, und Tritte. Der Planker hält tapfer dagegen. Viktor: Beim Thaiboxen kommen ja echt alle Körperteile zum Einsatz. Lemar: Deswegen macht es mir so viel Spaß. Man trainiert den ganzen Körper und hat viel mehr Möglichkeiten als beim Boxen oder Kick- boxen. Man darf den Gegner auch clinchen, etwa so. Er umklammert mit seinen Händen Viktors Nacken. Jetzt hab ich dich fest im Griff und könnte dir Kniestöße versetzen. Viktor: Hilfe! Und wie befreie ich mich? Lemar: Du hast deine Hände noch frei. Wenn du mit deiner rechten Hand zwischen meinen Armen durchfasst, könntest du mich selbst clinchen oder von innen meine Arme weg- drücken und dich loslösen. Versuch’s mal! Viktor greift mit seiner rechten Hand zwischen Lemars Klammerarme und befreit sich erfolgreich. Viktor überrascht: Geschafft. Aber in der Realität wäre das nichts für mich. Wobei – damit könnte ich meinen Bruder von der Couch treten. Lemar: Immerhin etwas. Viktor: Kannst du dir auch vorstellen, damit dein Geld zu verdienen? Lemar: Das wäre natürlich mein Traum. Dafür trainiere ich sehr hart und nehme an vielen Wettkämpfen teil. Gibt’s beim Planking auch Wettkämpfe? Machst du das professionell? Viktor: Nein, gar nicht. Ich habe mich aus Jux und Tollerei mal nach der Arbeit zwischen zwei Schreibtische gelegt und das Foto auf Facebook gepostet. Eine Volontärin von Ste- fan Raab hat mich zwei Tage später entdeckt und prompt zu TV Total eingeladen. Über Nacht war ich plötzlich DER deutsche Planker und wurde auf der Straße wiedererkannt. Lemar kopfschüttelnd: Das ist verrückt. Ich trainiere fünfmal die Woche und bin lange nicht so berühmt wie du. Viktor: Planking ist ja kein Sport, für den man ständig trainieren muss. Du kannst immer und überall planken. Ich zeig’s dir. Die beiden steigen aus dem Ring. Viktor: Leg dich mal mit dem Bauch auf den Boden… Ganz gerade. Körper anspannen. Jetzt die Arme anlegen und nach unten schauen. Lemar legt sich hin und befolgt Viktors Anweisungen: Lemar: Das war’s? Viktor: Das war’s. Ein einfacher Plank. Das kann man aber auch auf Straßenlaternen oder Verkehrsschildern machen. Lemar: Wir legen uns im Training manchmal Lemar probiert sein neu gewonnenes Planking-Talent überall aus. Viktors Tipp: Nicht übertreiben. „Für coole Planks muss man sich nicht in Lebensgefahr begeben – Kreativität ist wichtiger als Muskelmasse.“ auf Medizinbälle, um die Bauchmuskeln zu trainieren. Ist das auch Planking? Viktor: Solange du nach unten schaust und deinen Körper anspannst, ja. Lemar nimmt einen Medizinball aus dem Regal und legt sich mit dem Rumpf drauf. Viktor: Jetzt deine Hände zur Seite. Und die Beine auch anheben. Lemar kippt um: Verdammt! Viktor: Tja, ist wohl doch nicht so einfach? Lemar: Krass, das geht auf Straßenlaternen? Machst du auch solche Sachen? Viktor: Ich bin doch nicht wahnsinnig. Ein Aus- tralier ist im Mai bei dem Versuch, auf einem Balkongeländer im siebten Stock zu planken, gestorben. Man muss dazu aber auch sagen, dass er zu dem Zeitpunkt betrunken war. Dabei muss man sich für coole Planks nicht in Lebensgefahr bringen. Es geht mehr um Kreativität als um Muskelmasse. Lemar: Ich will sehen, wie das der Profi macht. Wir können auch vors Studio gehen. Viktor beim Rausgehen: Profi? Bei mir sieht das nicht großartig anders aus. Er legt sich auf die Treppe. Lemar: Und jetzt? Viktor: Jetzt wird ein Foto gemacht. Lemar lachend: Also wenn das Sport sein soll, weiß ich auch nicht.