Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

reif - Das Jugendmagazin Heft 4

Reif-Autorin Julia hat auf facebook nachgefragt, wie Ihre Freunde und deren Freunde zu Dialekten stehen.

Frauen und Technik?! Max, 20, und Alexander, 20, tauschen Hochschulbank gegen Lehrerpult. Mit fünf Schülerinnen des Mädchengymnasiums Borbeck in Essen programmieren sie eine iPhone-App. Von Alina Scheithauer fotos: Sascha Kreklau Kaum habe ich den Raum betreten, fühle ich den Schulalltag: Tafel, Tische, Stühle und natürlich Schüler. Oder vielmehr Schülerinnen. Ich bin im Mädchengymnasium Borbeck (MGB) in Essen. Hier soll also eine App für das iPhone entstehen? Sowas wie „Doodle Jump“? Oder „Facebook“? Ich zweifle ein bisschen daran. Die beiden Dualen Studenten Max, 20, und Alexander, 20, zeigen fünf jungen Mädchen, wie man Apps programmiert. Als ich davon hörte, kam sogar mir das Vorurteil in den Sinn: „Frauen und Tech- nik?“ Und das, obwohl ich ein Mädchen bin. Hier im MGB schäme ich mich für das Vorurteil. Auf der Jahrestagung der Deutschen Mathe- matiker-Vereinigung wurde das Gymnasium als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissen- schaften und Technik. Kein Wunder also, dass sich hier fünf Mädchen der elften Stufe finden, die Apps programmieren wollen. Ganz neu auf dem Gebiet MINT sind die Fünf dann auch gar nicht – das wird mir schon klar, als sie sich mir kurz vorstellen. Sie haben schon bei einigen Technik- und Informatik-Projekten an ihrer Schule mitgemacht, aber noch nie eine Alexander und Max studieren Telekommu- nikationsinformatik – vielleicht ist das auch was für dich?