Lachen ist gesund

Disney weiß, was du fühlst!

Simbas Papas stirbt - enorm traurig, wir weinen! Buzz Lightyear in "Toy Story" will beweisen, dass er wirklich fliegen kann und macht dann eine filmreife Bruchlandung - schon ziemlich lustig, wir lachen! 

Aber sind die Filmstellen emotional genug? Wird das gewünschte Ziel erreicht? Disney will es jetzt genau wissen!

Die Forschungsabteilung des Filmkonzerns hat eine Art Scanner entwickelt, der in dunklen Kinosälen die Gesichtsausdrücke des Publikums lesen und einordnen kann. Das wurde nun von Disney vorgestellt.

Mit Hilfe von Infarotkameras werden Gesichtsmimiken aufgenommen und durch ein spezielles Programm werden diese in Zahlen und Codes umgerechnet. So erkennt der Scanner genau, ob es sich um Angst Wut oder Trauer handelt.

Das Programm nennt sich"Factorized Variational Auto-Encoders", kurz FVAEs. 

Bild: Disney Research

Das bedeutet so viel wie Automatischer Variations-Entschlüssler. So will Disney schon nach wenigen Minuten erkennen, wie ein Zuschauer den Rest des Films über reagieren wird. In der Forschung wurden bei 3100 Besuchern insgesamt 16 Millionen verschiedene Gesichtsbewegungen identifiziert. Das Testpublikum hat sich 2015 und 2016 insgesamt 150 Vorführungen angeschaut, darunter "Star Wars: Das Erwachen der Macht" und "Das Dschungelbuch".

Bisher finden diese Untersuchungen auch nur bei informierten Testpersonen statt, also ihr könnt weiterhin ganz unbesorgt ins Kino gehen!

Und was will Disney mit diesen Daten?

Disney will ganz genau wissen, was euch gefällt und die Filme noch genauer auf die Zielgruppe zuschneiden.

Ein Beispiel: Wenn die Mehrheit des Publikums im Kino einen Witz nicht versteht, dann kann die Stelle im Film vor der Veröffentlichung noch verändert werden. 

Somit kann Disney seine Filme noch besser machen und ihr müsst keine Angst mehr haben, dass euer Geld im Kino unnütz ausgegeben wurde!

Was meint ihr?

Ist das die technische Zukunft oder einfach nur gruselig?

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