Alexandra hat's gewagt!

...sie studiert im fünften Semester dual Wirtschaftsinformatik - und von Informatik hatte sie keine Ahnung! Wir haben mal nachgefragt:

Liebe Alexandra, sag mal, ist das nicht sehr mutig, so ein Studium anzufangen - so ganz ohne Informatikkenntnisse?

Das habe ich mich am Anfang auch gefragt, aber im Studium haben wir dann tatsächlich relativ bei Null angefangen, was zum Beispiel die Programmiersprachen oder Datenbanken angeht. Unsere Dozenten haben das gut gelöst: Wir fangen am Anfang an und gehen dann schnell vorwärts. Wenn man am Ball bleibt, kann man sich alle Grundlagen erarbeiten.

In der Schule hatte ich überhaupt keinen Informatik-Unterricht. Als das mal eine Option gewesen wäre, habe ich mich stattdessen für Italienisch entschieden. Bevor ich mich endgültig für das Fach Wirtschaftsinformatik entschieden habe, habe ich im Internet ein paar Tests gemacht, um zu sehen, ob ich mich da reinfinden kann. Ich bin ganz gut in logischen Dingen, deshalb passte das. Ich hab auch zwei Praktika gemacht und Leute befragt, die was Ähnliches studiert haben. Und die haben mir bestätigt, dass das Studium auch ohne Vorkenntnisse machbar ist.

Und wie bist du auf das duale Studium gekommen?

Das Fach Wirtschaftsinformatik ist auf jeden Fall das Richtige für mich! Aber nach zwei Semestern Direktstudium an der Uni Köln habe ich gemerkt: Es reicht mir nicht, nur die Theorie zu lernen und sie nicht anzuwenden. Da versteht man zum Teil die Zusammenhänge nicht richtig und vergisst auch viel wieder. Deshalb habe ich zum dualen Studium an der Hochschule für Telekommunikation in Leipzig gewechselt. Da klappt die Verzahnung von Theorie und Praxis viel besser. Im Unternehmen lerne ich jeden Tag was Neues.

Wie sieht die Praxis an der HftL genau aus? Arbeitest du nebenbei richtig und verdienst schon Geld?

Im betrieblichen Teil meines Studiums bin ich seit eineinhalb Jahren im Marketing. Drei Monate war ich zwischendurch auch zum Auslandseinsatz in Luxemburg. Dort war ich bei der T-Systems und habe mich um die Netzwerk-Architektur von Banken gekümmert. Das war für mich fachlich eine ziemliche Bereicherung, da ich bis dahin durch die Marketing-Abteilung ja eher wirtschaftlich geprägt gewesen war. In Luxemburg habe ich viel technisches Wissen mitgenommen.

Was möchtest du damit machen?

Was meinen späteren Arbeitsbereich angeht, bin ich offen. Interessieren würde mich das Management von Gesundheitssystemen. Es gibt ja auch einige Abteilungen der Telekom, die sich darum kümmern. Da gibt es viele Innovationen und ich fände es spannend, da mitzuwirken.

Das Thema ist auf dem Vormarsch und wir in Zukunft sicher eine große Rolle spielen.

Interesse? Bewerben und informieren könnt ihr euch hier!

Quelle: YOUTUBE