Smartphone? Kann ich! 

Johannes hat studiert, wie Smartphones und Laptops funktionieren. Und hat dabei Ausbildung und Studium miteinander kombiniert...

Johannes, warum hast du dich ausgerechnet für ein duales Studium entschieden?

Vor meinem dualen Studium bei der Telekom habe ich schon mehrere Semester an der Universität Mathematik studiert. Die Studieninhalte wurden da von Semester zu Semester immer abstrakter, sodass ich mich irgendwann gefragt habe, warum ich das alles eigentlich lerne. Da war kein wirkliches Ziel zu sehen, auf das man hingearbeitet hat. Dann habe ich beschlossen, dass ich gerne etwas praktischeres machen will. Bei der Auswahl zwischen anderen Studiengängen oder einer Ausbildung, war das duale Studium dabei ein super Mittelweg zwischen der akademischen und der Arbeitswelt.

 Und warum dann Kommunikationsinformatik?

In meinem Mathestudium hatte ich auch ein paar Module aus der Informatik. Diese waren super interessant, da man dabei etwas "unter die Haube“ der heute überall zu sehenden Computer und Smartphones geschaut hat. Genau das hat mich total gepackt. Kommunikations- und Medieninformatik war dabei genau das Richtige, da dort nicht nur das Innenleben der Geräte (sowohl Hard- als auch Software) sondern auch alles Rund um die Kommunikation zwischen diesen Geräten - Antennentechnik und so - vermittelt wird. Jetzt verstehe ich auch technisch warum ich immer und überall erreichbar bin. Und das ist ganz schön spannend!

 Was bedeutet genau "dual"?

In einem dualen Studium hab ich die Gelegenheit, das, was ich im Studium gelernt habe, im täglichen Arbeitsalltag anzuwenden. Ich bin für die Dauer des Studiums bei der Telekom angestellt und kann in unterschiedlichen Abteilungen praktische Erfahrungen sammeln. Gleichzeitig bin ich im Laufe des Jahres immer mal wieder für eine Woche an der Hochschule in Leipzig, um Vorlesungen zu hören und mit den Kommilitonen etwas Spaß zu haben.

Dazu kommen dann unter der Woche einige Onlinevorlesungen und das Selbststudium, in dem ich von den Dozenten bereitgestellte Unterlagen und Aufgaben bearbeite. Die Inhalte sind deutlich praxisorientierter aufbereitet, als ich das an der Uni kennengelernt habe, auch wenn es etwas oberflächlicher ist teilweise. Das ist aber nicht schlimm, denn wenn einen etwas wirklich noch etwas tiefer interessieren sollte, weiß man jetzt wo man weitersuchen muss.

Und was passiert in der Ausbildung?

Im Ausbildungszentrum kommt man mit den anderen Studenten aus der Region zusammen, um gemeinsam zu lernen oder sich über die Arbeit auszutauschen und zu informieren. Es ist auch erste Anlaufstelle für alle Fragen und Probleme, die während dem dualen Studium so auftauchen. Vor den Klausuren wird sich dann nochmal gelernt, damit jeder fit für Prüfungen ist. Wer jetzt Angst vor einem Babysitter während des Studium hat, kann aber beruhigt sein. Im dualen Studium ist Selbstständigkeit gefragt und man kann sich sehr vieles rund um Ausbildung und Hochschule selbst einteilen.

Wie sieht diese Praxis aus? 

Der praktische Anteil des Studiums ist dann in der jeweiligen Abteilung zu absolvieren. Bei mir war das zum Beispiel in der Rechenzentrumsplanung und später dann beim Betrieb der IP-Telefonie Plattform der Deutschen Telekom. Ein Wechsel der Einsatzstelle gehört nämlich fest mit zum Studienkonzept, damit man die Gelegenheit bekommt, sich etwas im Unternehmen umzusehen. Außerdem gibt es die Möglichkeit auf einen Auslandseinsatz, wo man etwas internationale Luft in den verschiedenen Auslandsbeteiligungen der Deutschen Telekom sammeln kann. Auch wenn man „nur“ Student ist, wird man sehr gut in die Arbeit mit eingebunden und kann sehr viel lernen. Besonders spannend wird es dann, wenn man Teile des Studiums in der täglichen Arbeit wiederfindet und das erworbene Wissen direkt anwenden kann. Und wenn das Studium gerade etwas zu stressig wird, kann man das auch jederzeit offen ansprechen und man bekommt etwas Zeit, um das wieder aufzuholen.

 Was gefällt dir daran?

Besonders gefallen hat mir, wie schnell und gut man in der Abteilung mit eingebunden wurde und dass man direkt einen Beitrag zum großen Ganzen leisten konnte. Eines meiner ersten Projekte hatte mit einem Produkt für Geschäftskunden der Deutschen Telekom zu tun. Wenn die ersten Kunden dann diese Dienste nutzen und alles funktioniert ist das ein klasse Gefühl. Ein weiteres Highlight ist, dass man während des Studiums viele Leute aus ganz Deutschland kennenlernt, die in den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns arbeiten. So kann man viele neue Freunde finden und ist für die spätere berufliche Laufbahn super vernetzt. Immer wieder hat man später mit ehemaligen Kommilitonen zu tun, und wenn man sich persönlich kennt, geht alles eben ein bisschen besser ;) Nach der Zeit an der Uni war es außerdem super, während dem Studium schon Gehalt zu bekommen und sich immer mal wieder etwas zu gönnen. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass es auch eine höhere Belastung ist, eigentlich Vollzeit zu arbeiten und sich Abends oder am Wochenende mit dem Lernstoff nochmal hinzusetzen. Die Semesterferien aus dem „normalen“ Studium habe ich definitiv etwas vermisst.

Du bist schon fertig mit deinem Studium. Was machst du jetzt? 

Während meinen Praxiseinsätzen hatte ich die Gelegenheit in verschiedene Bereiche der Telekom Einblick zu erhalten. Dass es in die Technik gehen soll, war mir von Anfang an klar, aber im Laufe des Studiums wird einem bewusst, wie viele Optionen es da eigentlich gibt :D

 Mir hat immer Gefallen, wie das Netz der Telekom als Datenautobahn und Nervensystem die Basis für die ganzen Produkte und Services bietet, die wir unseren Kunden anbieten. Egal ob im Mobilfunk, Festnetz oder für Daten, alle neuen Plattformen und Dienste müssen irgendwie an dieses Netz angebunden werden. Das alles passiert in den Rechenzentren der Telekom.

Während allen meinen Einsätzen hatte ich immer wieder mit der Abteilung zu tun, die für dieses Bindeglied das Netzwerk konzipiert und verantwortet. Die Zusammenarbeit war immer super und als ich die Möglichkeit hatte, mich nach dem Studium dort zu bewerben, habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt…und es hat geklappt.

Jetzt bin ich seit etwas über einem halben Jahr dabei und lerne jeden Tag etwas neues, denn nach dem Studium geht es erst richtig los ;)

 

Interesse? Bewerben und informieren könnt ihr euch hier!