Aufstehen:

Um sechs. Bevor meine Gastschwester Åsa überhaupt richtig wach ist, wird sie mit den Unterschieden zwischen ihrer schwedischen Heimat und dem deutschen Gastland konfrontiert.

Auf dem Schulweg:

... verschlafene Gesichter in der Straßenbahn. Von denen hatte Åsa Schlimmeres erwartet.

Nach der Schule:

Nachmittags geht Åsa zum Flötenunterricht, danach zur Fahrschule – die ist nämlich in Deutschland wesentlich billiger als in Schweden –, dann zum Tanzen.

Abends:

Wir sitzen am Tisch, alle zusammen. Es gibt Spaghetti, für uns mit Fleisch, für Åsa mit Tofu.

Åsa (rechts), 19, geht mit Autorin Susanne, 17, in die 11. Klasse.

Wie fern so nah

Die Lehrer duzen, kostenloses Mittagessen und Hausbau als Unterrichtsfach.