Kein Meister vom Himmel gefallen

"Wir waren am Anfang auch nicht perfekt"

Alexandra konnte vor ihrem Studium nicht mal Informatik. Und Philip, Industriekaufmann in spe, nimmt anderen die Fehler auch nicht krumm, wenn er im Recruiting die neuen Azubis ausbildet. Hier erzählen Telekom-Azubis und -Studenten von ihren großen Momenten!

 

ALEXANDRA: WIRTSCHAFTINFORMATIK

„In der Schule hatte ich überhaupt kein Informatik. Deshalb hab ich im Internet erst ein paar Tests gemacht, um zu schauen, ob Wirtschaftsinformatik wirklich zu mir passt. Ich bin ganz gut in logischen Dingen, deshalb passte das. Praktika gehen auch immer. Man kann also quasi ohne Vorerfahrung losstudieren!

„IM GESUNDHEITSSYSTEM-MANAGEMENT GIBT’S VIELE INNOVATIONEN – ICH WILL DA MITMACHEN!“

Das lief auch alles ganz gut, aber nach zwei Semestern habe ich gemerkt: Es reicht mir nicht, nur die Theorie zu lernen! Also habe ich zum dualen Studium an der Hochschule für Telekommunikation in Leipzig gewechselt. Da sind Theorie und Praxis eng verzahnt. Im Unternehmen lerne ich jeden Tag was neues.

Im Marketing-Betrieb hatte ich sogar einen 3-monatigen Einsatz in Luxemburg! Dort hab ich mich um die Netzwerk-Architektur von Banken gekümmert. Fachlich ziemlich cool, da ich bis dahin durch die Marketing-Abteilung ja eher wirtschaftlich geprägt gewesen war. In Luxemburg habe ich viel technisches Wissen mitgenommen.

Wohin es später geht? Mich interessiert das Management von Gesundheitssystemen. Es gibt ja auch einige Abteilungen der Telekom, die sich darum kümmern. Da gibt es viele Innovationen und ich fände es spannend, da mitzuwirken.“

 

PHILIP: INDUSTRIEKAUFMANN IN SPE

„Als ich als Auszubildender das erste Mal durch die Räume gelaufen bin, wo Auswahlverfahren stattfinden, war das schon verrückt! Zu denken: Vor zwei Jahren hab ich auch hier gesessen...

Heute sitze ich auf der anderen Seite – ein ganz neues Gefühl! Aus heutiger Sicht ist das Bewerbungsprozedere viel lockerer als man denkt. Aber damals: Herzrasen pur!

Bei der Telekom haben wir ein sogenanntes talentorientiertes Auswahlverfahren. Das heißt: Schulnoten sind nicht so wichtig. Niemand wird ausgeschlossen, weil er eine Vier in Mathe hat! Wichtiger ist, ob jemand Praktika gemacht hat! Sich mit dem Berufsbild beschäftigt hat!

Beispiel: Ich wollte früher mal Grafiker werden. Deshalb: Praktikum! Aber ich hab gemerkt, das ist nix für mich. Wenn man so einen Lernerfolg sehen kann bei einem Bewerber, ist das ein gutes Zeichen.

„ICH SEHE SCHNELL, OB SICH JEMAND GUT VORBEREITET HAT!“

Die besten Bewerber laden wir zum Auswahlverfahren ein. Dort muss eine Gruppenaufgabe gelöst werden. Zum Beispiel: die Vorbereitung einer Veranstaltung. Wir schauen, ob an alles gedacht wird. Und wie die Leute sich in der Gruppe verhalten. Ob sie sich einbringen, ob sie darauf achten, ruhigere Teilnehmer mit einzubinden, ob sie den zeitlichen Rahmen bedenken usw. Danach müssen sie ihre Ergebnisse präsentieren.

Dann das Einzelgespräch mit dem Recruiter. Der Bewerber muss sich kurz vorstellen und erzählen, wie er zur Telekom und zu dem Ausbildungsberuf gekommen ist. Da sehe ich schnell, ob sich jemand gut vorbereitet hat! Ich kannte damals jede Zahl, die ich im Internet über die Telekom gefunden habe. Wenn man auf dem Schlauch steht: Zeit nehmen! Dann sieht der Gesprächspartner: Okay, der setzt sich damit auseinander und rattert nicht nur irgendwas Auswendiggelerntes runter.

Am gleichen Tag entscheiden wir uns. Interessant, was den anderen auffällt. Für mich ist es ungewohnt, Bewerber zu beurteilen, die so alt sind wie ich. Ich entscheide ja über das Schicksal des anderen. Das ist extrem fordernd und spannend. Ich lerne viel. Es gibt Fehler, die werde ich auf keinen Fall je in einer Bewerbung machen.“ 

Schau dich mal um!

Bei der Telekom gibt es noch viel mehr zu entdecken!

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Quelle: Giphy