How to Auslandsaufenthalt

Das sind die besten Möglichkeiten für dein Auslandsjahr!

Es könnte die Zeit deines Lebens werden, wenn es nicht so kompliziert wäre, ein Auslandsjahr zu planen! Wir zeigen dir die besten, günstigsten und einfachsten Möglichkeiten ins Ausland zu kommen.

First things first: Die Planung

Gründe für ein Auslandsjahr gibt es viele. So wirst du internationale Freundschaften knüpfen, selbstständig werden und Softskills sammeln, die später im Job wichtig sein können. Vielleicht lernst du sogar eine neue Sprache! Außerdem bedeutet ein Auslandsjahr Abenteuer und Spaß. Kein Wunder also, wenn du direkt aufbrechen willst. Aber es ist wichtig, sich Zeit für die Planung zu nehmen. Je nach Programm kann das mehrere Monate bis zu anderthalb Jahren dauern.

In dieser Zeit solltest du die Gültigkeit deines Reisepasses prüfen, deine Anreise buchen, mögliche notwendige Impfungen vornehmen und je nach Reiseland ein Visum beantragen. Alle nötigen Informationen für dein Zielland bekommst du auf der Seite des Auswärtigen Amtes. Auch solltest du eine Auslandskrankenversicherung abschließen und etwas Bargeld in der Landeswährung mitnehmen.

Hier findest du die wichtigsten Apps, die du für deine Reise brauchst!

Finanzielle Rücklagen sind sehr wichtig, damit du für freiwillige oder unfreiwillige Planänderungen gerüstet bist und du am Ende nicht ohne Geld dastehst.

Durch das Studium zum Auslandsjahr

Eine der einfachsten Möglichkeiten für einen Auslandsaufenthalt ist das Studium. Wer an einer Deutschen Universität oder Hochschule immatrikuliert ist, hat meist mehrere Möglichkeiten, ein oder zwei Semester im Ausland zu verbringen. Ein Vorteil daran ist, dass das Studium nicht unterbrochen wird und man an einer anderen Uni im Ausland weiterstudieren kann. Viele Universitäten haben eigene Förderprogramme, aber die folgenden zwei Möglichkeiten gibt es überall. 

Auslandssemester mit Erasmus

Eine der geläufigsten Methoden ist das Erasmus+ Programm. Das Stipendium der Europäischen Kommission ermöglicht nicht nur einen Austausch an einer Partneruni innerhalb der EU, sondern erlässt vor Ort auch die Studiengebühren. Zusätzlich bekommst du je nach Zielland eine Förderung von bis zu 450 Euro monatlich. Da sich das Stipendium auch mit BAföG kombinieren lässt und du von Seiten der Uni Unterstützung bekommst, ist es die wohl günstigste und sicherste Methode für ein Auslandsjahr. Am besten erkundigst du dich vorab nach Beratungsstellen an deiner Universität.

Autorin Caro

Ich selbst habe mithilfe des Erasmus-Programms ein Auslandssemester gemacht. Zuerst musste ich mich für eine unserer Partneruniversitäten bewerben. Ich habe mich für eine in Schweden entschieden, man kann aber auch eine Zweit- und Drittwahl in seiner Bewerbung angeben. Zu den Unterlagen gehörten außerdem ein Motivationsschreiben und eine vorläufige Kurswahl. Auf einer Online-Plattform kann man ganz easy sehen, was als nächstes eingereicht und erledigt werden muss. Nach einigen Absprachen und Unterschriften muss man sich eigentlich nur noch um Anreise und Unterkunft kümmern. In meinem Fall bin ich in einem Studentenwohnheim untergekommen. Wenn alles geregelt ist, kann man sich auf Land, Leute und Studium konzentrieren. Das Gute an Erasmus ist, dass man auf ganz viele andere Austauschstudierende in der selben Situation trifft. Man lernt also schnell Menschen kennen. Ganz klare Empfehlung!

Auslandsjahr

Auslandssemester als Freemover

Wer sich nicht für die Partneruniversitäten interessiert, außerhalb der EU studieren möchte oder keinen Platz im Erasmus-Programm bekommen hat, kann auch als Freemover ins Ausland gehen. Das bedeutet allerdings auch, alle Kosten und Studierengebühren selbst zu tragen. Dafür kannst du selbstständig entscheiden wo, wie lange und was du studieren willst, bist nicht an Bewerbungsfristen gebunden und kannst dich direkt bei deiner Wunschuni bewerben. Du solltest dich am besten bei mehreren Unis bewerben, damit du sicher einen Platz bekommst.

Auslandsjahr mit Arbeit verbinden

Statt zu lernen, kannst du im Ausland natürlich auch arbeiten. So kannst du unterwegs Erfahrungen sammeln und Geld verdienen. Doch auch vorher brauchst du Geld, da der Lohn in der Regel nicht dafür ausreicht, dein komplettes Jahr zu finanzieren. Flugkosten und Unterkunft können teuer sein und für manche Visa musst du sogar finanzielle Rücklagen nachweisen. Sparen ist vor Antritt deiner Reise also wichtig! Vielleicht können dir auch deine Eltern aushelfen. Manchmal wird auch ein Gesundheitszeugnis und ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt, auch darum solltest du dich vor Reiseantritt kümmern.

Work and travel

Work and Travel ist der Klassiker in Sachen Auslandsjahr. Du bist unterwegs, jobbst in Hostels, in der Gastronomie oder in der Landwirtschaft und verdienst so Geld fürs Reisen. Bei manchen Jobs bekommst du sogar eine Unterkunft gestellt. Innerhalb der EU kannst du frei reisen und Jobs annehmen. Gute Sprachkenntnisse – mindestens in Englisch – sind dabei von Vorteil. Außerhalb der EU brauchst du in der Regel ein Visum. Du solltest dich vor Anbruch deiner Reise unbedingt nach den Voraussetzungen und dem Jobangebot erkundigen und dich am besten schon von zu Hause aus auf Jobs bewerben. Viele Informationen findest du zum Beispiel auf rausvonzuhaus.de. Dort gibt es außerdem eine Liste seriöser Anbieter, die einen Teil der Planung für dich übernehmen können.

Au-pair

Viele junge Menschen arbeiten auch als Au-pair im Ausland. Das bedeutet, dass du in einer Gastfamilie lebst, auf die Kinder aufpasst und im Gegenzug eine Unterkunft, Verpflegung und Taschengeld bekommst. Du solltest also auf jeden Fall Spaß am Familienleben und Erfahrung in der Kinderbetreuung haben! Die Anreise musst du selbst bezahlen, der Rest erfolgt in Abstimmung mit der Gastfamilie. Auch für ein Au-Pair brauchst du in der Regel ein Visum. Mehr Infos gibts zum Beispiel auf gutegemeinschaft-aupair.de.

Freiwiligendienst

Ein Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr kannst du nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland machen. Dabei tust du etwas Gutes für Gesellschaft oder Umwelt und bekommst auch noch ein Taschengeld von bis zu 400 Euro. Du kannst im kulturellen, sozialen und ökologischen Bereich arbeiten und dich an sinnvollen Projekten beteiligen. Eine Auswahl an Plätzen und Voraussetzungen findest du bei weltwärts.de, kulturweit.de und ijfd-info.de.

Praktikum

Du kannst im Ausland auch ein Praktikum absolvieren. Entweder freiwillig, im Rahmen eines Studiums oder im Rahmen einer Ausbildung. Die Deutsche Telekom zum Beispiel ermöglicht einen Austausch zu 50 Standorten weltweit! Azubi Claas war zu Beispiel in London. Mehr Infos zu den Ausbildungsplätzen der Deutschen Telekom findest du hier.

Viel Spaß bei der Planung deines Auslandsjahres!

Carolina Pfau

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