Claudia Nemat von der Deutschen Telekom

"Wir sagen den Smartphones ade!" 

Claudia Nemat ist im Vorstand der Telekom und verantwortlich für den Bereich Technologie & Innovation. reif traf sie im Oktober in Berlin, wo sie uns erzählte, dass es bald keine Smartphones mehr geben könnte.

Wo wir sie getroffen haben? Schaut mal hier!

Nun gab sie in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ein ganzseitiges Interview! Werden wir in Zukunft WIRKLICH auf Smartphones verzichten müssen?

Wie jetzt...ein Leben ohne Smartphone?!

Laut Claudia Nemat schon, wenn man Richtung Zukunft denkt. Der Telekom-Vorstand ist der Meinung, dass das Smartphone in wenigen Jahren an Bedeutung verlieren wird. Vor allem Personengruppen, die bei ihrer Arbeit beide Hände benötigen, sollen dadurch unterstützt werden. 

Smart Glasses heißt die Lösung. Claudia Nemat ist davon überzeugt, dass wir bald smarte Brillen tragen werden. Noch sind diese Brillen nicht wirklich zum dauerhaften Tragen konzipiert, trotzdem ist die Deutsche Telekom bereits dabei, eine solche zu entwickeln. 

Lust auf noch mehr neue Technologien?

Von der Entwicklung solcher smarten Brillen würden vor allem Leute profitieren, die immer neue Informationen brauchen, gerade, während sie ihre Arbeit tun. Mögliche Arbeitsfelder sind zum Beispiel Medizin, Dienstleistungsarbeit, Personenüberwachung und weitere.

Für Chirurgen ist es zum Beispiel super hilfreich, wenn sie, während sie operieren, permanent lebenswichtige Informationen über den Patienten zugespielt bekommen würden, wie Blutdruck, Puls oder Atmung zum Beispiel. Während der OP erscheinen diese Werte einfach vor ihrem Auge. 

Im Flugzeug ist es für die Stewardessen und Stewards auch superpraktisch! Wenn sie die Brillen tragen, werden ihnen alle Informationen zu Passagieren eingeblendet: Welche Sprache spricht der Gast auf Platz 24 F? Welches Essen hat er bestellt?

Jetzt die Frage aller Fragen: Die Telekom macht doch Internetnetze - was haben die mit der Brille zutun?!

Die Brillen an sich macht die Telekom zwar nicht, sagte Claudia Nemat der FAS,  das Gestell und die Gläser stellen Spezialisten her. Aber die Telekom stellt dafür die Daten und die Cloud zur Verfügung. Denn die Daten auf der Brille zu speichern, würde nicht funktionieren, dafür sind es einfach zu viele!

Die Lösung bei solchen Big Data ist ein Zwischenspeicher: dafür braucht es die Cloud und extrem schnelles Netz! Das ermöglicht es die Daten auch in Echtzeit übertragen zu können. Dafür entwickelt die Telekom gerade das neue 5G!

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