So zeigst du Zivilcourage im Netz

Gegen Cybermobbing!

Das Internet hat seine Schattenseiten. Während es auf der einen Seite Menschen zusammenbringen und vernetzen kann, kann es auf der einen Seite leider auch zu Cybermobbing und Hass führen. Die gute Nachricht: Ihr könnt etwas dagegen unternehmen!

Cybermobbing betrifft viele

Cybermobbing ist eine der schlimmsten und dennoch eine der am häufigsten vorkommenden Formen von Hass im Netz. Fast jeder kennt jemanden, der schon mal online fertiggemacht wurde.
Bei der JIM Studie haben 21 Prozent der befragten Jugendlichen angegeben, dass jemand über sie bereits falsche Dinge oder Beleidigungen im Internet verbreitet hat.

Leider fällt es uns online leichter, wegzuschauen. Doch auch wenn ihr das Fenster schließt oder die Kommentare nicht lest, leiden die Betroffenen weiter.

Cybermobbing schlägt auf die Psyche

Es gibt viele Arten von Cybermobbing:

Beleidigungen, Lügen, die Verbreitung von Fotos – das alles hat Auswirkungen auf die Psyche. Gerade wenn online alles öffentlich sichtbar ist, fühlen sich die Betroffenen hilflos. Sie haben kaum noch Kontrolle darüber, was im Netz über sie verbreitet wird. Das Selbstbewusstsein leidet, es kann zu Albträumen, Angstzuständen und Depressionen kommen.

Hass im Netz hat viele Gesichter

Ein Großteil des Hasses im Internet äußert sich in den Kommentarspalten. Er richtet sich nicht immer wie beim Cybermobbing gegen Menschen, die man kennt, sondern oft auch gegen Personen, die in der Öffentlichkeit stehen. Künstler, YouTuber oder Influencer kriegen oft gemeine Kommentare zu hören. Dabei sind auch sie nur Menschen, denen so etwas weh tun kann.

Wer andere im Netz beledigt, hat selbst Probleme. Die Beleidungen haben nie wirklich etwas mit den Betroffenen zu tun!

Aber Hass kann sich auch anders äußern. Rassismus und Verschwörungstheorien verbreiten sich online extrem schnell und in Gruppen wird sich gegenseitig angestachelt. Gerade in den Sozialen Medien werden Lügen verbreitet, um diesen Hass voranzutreiben.

Wie ihr Fake News erkennen könnt, haben wir euch hier erklärt.

Ihr könnt helfen!

Die Auswirkungen von Cyber Mobbing und Anfeindungen im Netz sind genau so real wie die in der "echten" Welt. Deswegen ist digitale Zivilcourage so wichtig!

 

Denn auch im Internet gibt es Regeln:


Was du gegen Cybermobbing im Netz tun kannst:

Mach nicht mit!

Klingt selbstverständlich, doch das ist es nicht immer. Es kann sein, dass Personen Druck auf dich ausüben und du aus Angst mitmachst. Es ist wichtig, dass du nein sagst, wenn sich etwas nicht richtig für dich anfühlt.

 

Schau nicht weg!

Wenn du Cyber Mobbing und Hass ignorierst, dann hilft du indirekt dabei, ihn zu verbreiten. Denn wer auf keine Gegenmeinung trifft, macht einfach weiter.

 

Sag etwas!

Zeige, dass dir der Hass nicht passt. Verfasse Kommentare, widerlege Argumente oder melde dich bei der betroffenen Person, um Unterstützung anzubieten.

 

Tu etwas!

In den Sozialen Medien kannst du viele Dinge melden. Das ist ein einfacher und effektiver Weg, etwas zu tun, ohne, dass es zu belastend wird. Bei Instagram kannst du zum beispiel "Mobbing oder Belästigung" melden und bleibst dabei anonym.

Achtet bei der digitalen Zivilcourage aber darauf, euch nicht selbst in Gefahr zu begeben.

Dein Einsatz für die Digitale Demokratie

Zum Glück leben wir in einer Demokratie, in der jeder seine Meinung vertreten darf. Das könnt ihr nutzen, um gegen Hass und Ungerechtigkeit vorzugehen.

Proteste können auch online stattfinden!

Im Internet könnt ihr digitale Unterschriften sammeln, Menschen zusammenbringen und Projekte starten. Fridays for future oder #blacklivesmatter sind gute Beispiele dafür, wie Menschen online gegen Ungerechtigkeiten vorgehen und gehört werden.

SO hat Hass im Netz keine Chance mehr!

 

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