Digitales Lernen in der Corona-Krise

E-Learning statt Schule

Keine Schule? Wie geil ist das denn?! Wenigstens eine gute Nachricht in der Corona-Krise! Oder? Naja, Schule findet ja trotzdem statt, nur eben zuhause. Und das sorgt ganz schön für Chaos. Denn viele Schulen haben die Digitalisierung ein bisschen verschlafen und Abiturprüfungen lassen sich auch nicht zuhause am Computer schreiben. Vieles geht aber digital.

Manche trifft es härter als andere

Das Corona-Virus sorgt gerade dafür, dass unser Leben kopfsteht. Eure Eltern arbeiten vielleicht von zuhause aus oder viel weniger, als vorher. Freunde treffen dürft ihr nicht mehr und auch in der Schule seht ihr niemanden – denn die Schulen in Deutschland sind komplett dicht!

Grund dafür ist die Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus, denn in der Schule sind ja total viele Leute auf einem Haufen. Viele von euch freuen sich bestimmt darüber, jetzt länger liegen bleiben zu können und den Klassenraum gegen E-Learning einzutauschen, aber eine Gruppe trifft es ziemlich hart: Die Abiturienten! Die haben schließlich lange für ihre Prüfungen gelernt und jetzt sind die Schulen zu.

War das Lernen jetzt etwa umsonst?

Abiprüfungen – Ja oder nein?

Wie es in Sachen Abitur weiter geht, regelt jedes Bundesland anders. Aber zumindest sind sich alle einig: Die Prüfungen sollen stattfinden.

 

 

Allerdings mit Schutzmaßnahmen, wie zum Beispiel Sicherheitsabstand zwischen den Abiturienten. In manchen Bundesländern, wie Hamburg oder Nordrhein-Westfalen, wurden die Prüfungen verschoben.
Versuche, die Abiturprüfungen ausfallen zu lassen, sind bisher gescheitert. So forderte zum Beispiel eine Schülerin eine Aussetzung der Prüfungen in Hessen und zog vors Gericht. Ohne Erfolg, die Abiturprüfungen starteten mitten in der Corona-Krise.

Die Krise treibt die Digitalisierung voran

Wenn wir die Prüfungen außen vor lassen, dann geht Schule aber auch digital. E-Learning ist das Zauberwort und das klappt bei manchen besser als bei anderen. Manche Schulen hängen bei der Digitalisierung nämlich ganz schön hinterher und müssen sich die digitalen Möglichkeiten erst mal erarbeiten. Und davon gibt es ganz schön viele! Neben den Klassikern wie E-Mails rumschicken oder Facebook-Gruppen gründen, gibt es Programme wie Padlet, iServ, Moodle oder Microsoft Teams.

Mit solchen Systemen lassen sich Unterrichtsmaterialien von zuhause aus aufrufen, Lehrer können ihren Unterricht weiterführen, Schüler können sich austauschen. Wie ein digitales Klassenzimmer also.

Selbst die Lehrer untereinander müssen sich beraten, wie sie am besten mit der Situation umgehen. Das könnt ihr auch im #twitterlehrerzimmer verfolgen. Dort geben viele Lehrer auch Tipps für Apps und Programme, die sich auch super zum selbst lernen eignen.

Und hättet ihr´s gedacht? Die Lehrer vermissen ihre Schüler schon!

Das Netz bietet unzählige Möglichkeiten

Manche Lehrer laden auch einfach Videos von ihrem Unterricht bei Youtube hoch. So wie eine Lehrerin aus Stuttgart, die ihren Schülern so auch Mut macht.

Wie das E-Learning bei euch aussieht, wissen eure Lehrer am Besten. Aber auch neben dem normalen Unterricht findet ihr bei Youtube viele Videos zum zuhause lernen. Zum Beispiel auf dem Kanal von simpleclub oder 100 Sekunden Physik.

Ihr seid nicht allein

Ständig zuhause zu sitzen ist natürlich nicht dasselbe, wie in der Schule zu sein und Freunde zu treffen. Aber zumindest seid ihr nicht allein. Auch an Unis finden Vorlesungen digital statt und in vielen Jobs wird ins Homeoffice gewechselt.

Diese Maßnahmen sind im Moment wegen des Corona-Virus notwendig. Durch E-Learning und digitale Medien bleiben wir aber zum Glück trotzdem miteinander verbunden.

Viel Spaß beim Lernen und gönnt euch auch mal eine Pause!

cp