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Höhle der Löwen bei der Deutschen Telekom!

Das ist Florian. Er kommt aus Bamberg, ist 17 Jahre und macht eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei der Deutschen Telekom. Florian hat mit seinem Team bei einem Hackathon eine Idee entwickelt...und die soll sogar bald auf den Markt kommen! Wir haben mal gefragt, was es damit auf sich hat!

 

Florian, wolltest Du schon immer Informatiker werden?

Mitte der 9. Klasse wusste ich, dass ich Fachinformatiker werden will. Beworben hab ich mich also schon ziemlich früh, Anfang der 10. Klasse bei der Telekom. 

Und wie war das: Bist Du von selbst auf deine Ausbildung gekommen oder haben deine Eltern nach Deinem Abschluss Druck gemacht? :)

Du und deine Kollegen hattet eine ganz besondere Idee. Was war das genau?

Ich war mit anderen Informatikern beim Hackathon und wir hatten 24 h Zeit, eine Idee zu entwickeln. Ich war im Team IoT, also Internet of Things. Das war ziemlich international, die Leute kamen aus Griechenland, Spanien, Mazedonien...Dort haben wir zu 7 dann einen Prototypen entwickelt, den wir dann 5 Managern, die als Investor galten, präsentiert haben. Diese konnten dann entscheiden, ob sie in uns investieren wollten, uns Connections vermitteln oder uns anderweitig helfen wollten. Das war eine Art wie ‚Höhle der Löwen’. :)

Florian und seine Team-Mitglieder bei der Präsentation

 

Und was war eure Idee?

Unsere Idee dahinter war es, IoT leichter zu machen -  und handlicher. Sodass man ein leichtes kleines Gerät hat, so groß wie eine Kreditkarte. Damit sollte man selbst bestimmen können, was man für einen Sensor haben will: Luftfeuchtigkeit oder Distanz oder was man auch immer messen will.

Der Sensor, den Florian mitentwickelt hat

Der Hackathon – 24h Programmieren

Und die Idee dahinter ist, dass jeder es programmieren und nutzen können soll? Wie kann das funktionieren?

Ja, wir haben dafür den Prototyp gebaut. Man soll ein kleines Kästchen kaufen können, dort ist der Sensor drin. Dazu bekommt man dann die App und der Sensor übernimmt die Funktionen, die es soll. Man kann es dann bequem über die App ansteuern und zum Beispiel bestimmen: Dieser Sensor im Wohnzimmer soll jetzt für mich die Raumtemperatur messen!

Habt ihr für die Idee und den Bau des Prototypen bei dem Hackathon 24 Stunden durchgezogen – ohne Schlaf?!

Und dann musste euer Team die Idee auf der Bühne präsentieren. Was ist dabei herausgekommen?

Die Präsentation lief super, einen der Manager Ingo Hofacker haben wir sogar als Investor für unsere Idee gewinnen können! Momentan sind wir im Gespräch und schauen mal, wie es weiter geht. Im Prinzip will er unsere Idee quasi sponsorn, damit wir weiter daran forschen können.

Und wie war das für dich? Dieses Entwickeln unter Druck, dann noch Präsentieren und sogar mit Erfolg?

Und wie geht es jetzt genau weiter?

Wir haben uns mit dem Investor in Verbindung gesetzt und sprechen gerade darüber, wie wir es genau machen wollen :) Mal schauen, wie es weiter geht! Wichtig ist, dass wir weiterhin daran beteiligt sein können.

Wow. Dann wünschen wir euch viel Glück! Wir halten nach eurem Sensor Ausschau und kaufen den sofort, wenn er auf dem Markt ist :) Danke für das Gespräch Florian!