Diese Fehler macht ihr bei euren Passwörtern!

Lohnt sich der Google Password Manager?

Denkt ihr, dass eure Passwörter wirklich gut sind? Nach diesem Beitrag seid ihr euch da vielleicht nicht mehr so sicher! Wir geben euch die wichtigsten Infos zu Passwortsicherheit und Programmen wie dem Google Password Manager.

Diese 3 Fehler macht ihr bei euren Passwörtern!

Passwörter sollen eure Accounts und eure Daten vor den Zugriffen anderer schützen. Darum ist ein gutes Passwort extrem wichtig! Doch viele gängige Passwörter sind ungeeignet, da ihr mit ihnen einen dieser drei Fehler begeht.

Fehler Nr. 1: Das Passwort ist nicht komplex genug

Dass ihr als Passwort weder „Passwort“ noch „1234“ wählen solltet, wisst ihr wahrscheinlich. Aber auch längere Passwörter können geknackt werden. Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sollte ein Passwort mindestens 8, am besten 20, Zeichen lang sein und verschiedene Zeichenarten enthalten.

Tipp: Denkt euch einen Satz aus, den ihr euch leicht merken könnt. Nun nutzt ihr die Anfangsbuchstaben jedes Wortes für das Passwort. Am besten wandelt ihr noch das ein oder andere Wort in eine Zahl oder ein Sonderzeichen um.
Beispiel: Das reif-Magazin kennt drei Passwort-Fehler und gibt Tipps!
Daraus ergibt sich das Passwort Dr-MkdP-F+gT!

Ihr solltet immer Groß- und Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen verwenden.

Fehler Nr. 2: Das Passwort ist zu leicht zu erraten

Namen von Familienmitgliedern oder Haustieren sind zwar leicht zu merken, aber ebenso leicht zu knacken. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät sogar davon ab, Wörter zu nutzen, die in Wörterbüchern vorkommen!

Hackerprogramme können nämlich einfach durch ganze Wörterlisten gehen und euer Passwort schnell knacken. Auch einfache Tastenkombinationen wie „asdfgh“sind zu leicht zu erraten.

Fehler Nr. 3: Ihr nutzt immer dasselbe Passwort

Vielleicht habt ihr bereits ein super starkes Power-Passwort, aber verwendet es für alles. Auch das kann ein Risiko sein, denn einmal geknackt bekommen Cyberkriminelle so Zugriff auf all eure Accounts! Wenn ihr euch trotzdem nur ein Passwort merken wollt, ist ein Passwortmanager wie der Google Password Manager sinnvoll.

Das bringen Passwortmanager

Mit einem Passwortmanager könnt ihr eure Log-in-Daten verwalten. Ihr braucht euch nur ein sicheres Passwort zu merken, mit dem ihr Zugriff auf eure Daten im Programm bekommt. Ansonsten werden eure Daten verschlüsselt, sodass niemand außer euch Zugriff darauf hat. Praktischerweise haben viele Passwortmanager auch einen Generator, mit dem sich einfach sichere Passwörter erstellen lassen.

Einige Browser bieten eigene Passwortmanager an, wie der Google Password Manager bei Chrome. Die Nutzung ist einfach und eure Daten können automatisch und schnell gespeichert und eingesetzt werden. Dafür sind die Passwörter allerdings ausschließlich in dem Browser gespeichert. Auch die Sicherheit ist bei Programmen wie dem Google Password Manager nicht so hoch wie bei anderen Anbietern. Programme wie 1Password (ab 2,65€ pro Monat) bieten mehr, sind aber leider nicht kostenlos. Alternativen sind Bitwarden in der kostenlosen Version oder der kostenlose und ebenfalls Open-Source Passwort-Manager KeePassXC.

Keine Ahnung was Open Source ist? Hier gibt's die Infos!

Das Speichern über externe Programme ist etwas komplizierter, doch durch Plug-Ins lassen sie sich auch über den Browser verwenden.

Diese zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen solltet ihr treffen

Gute Passwörter sind wichtig für den Schutz eurer Daten, doch sie sind nie zu 100% sicher. Passwörter können immer geknackt werden. Auch gezielte Angriffe auf Passwortmanager wie den Google Password Manager können Cyberkriminellen den Zugriff auf eure Daten ermöglichen. Passwörter können auch schlicht und einfach vergessen werden! Im Grunde sind Passwörter etwas oldschool. Mehr Sicherheit gibt’s nur durch die 2-Faktor-Zertifizierung. Das bedeutet, ihr loggt euch mit eurem Passwort auf dem Laptop ein und bekommt daraufhin eine Freigabe-Anfrage auf euer Smartphone oder eure E-Mail-Adresse. So könnt ihr bestätigen, dass ihr tatsächlich der oder die Nutzer:in seid und könnt euch erst danach einloggen. Das ist übrigens auch super praktisch, um nicht gehackt zu werden! Bei Instagram lohnt sich die 2-Faktor-Zertifizierung, um den Kontozugriff zurückbekommen, falls sich jemand unter eurem Benutzernamen anmeldet.

Ganz sicher sind eure Daten nie, doch ihr könnt einiges dafür tun, um sie zu schützen.

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