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Machen Smartphones krank?!

Handynacken und WhatsAppitis

Krank durchs Smartphone?! Wer den ganzen Tag vorm Handy hängt, kann gesundheitliche Probleme bekommen. Vielleicht seid ihr sogar schon von Handynacken und Co. betroffen. reif erklärt euch, wie die Smartphone-Krankheiten entstehen und was ihr dagegen tun könnt!

Handynacken

Nacken und Schultern sind verspannt, der Kopf tut weh und ihr habt das Gefühl, schon ewig nicht mehr nach oben geschaut zu haben. Hallo Handynacken! Wenn ihr zum tippen, scrollen und swipen immerzu nach unten aufs Smartphone schaut, kann das ganz schon auf den Nacken gehen. Ihr merkt wahrscheinlich gar nicht, wie sehr eure Haltung darunter leidet. Jedes Mal, wenn ihr nach unten guckt, macht ihr einen kleinen Buckel – Quasimodo lässt grüßen! Und das kann nach einer Weile ganz schön wehtun.


Das könnt ihr tun:

Versucht euch nicht zu sehr nach vorne zu beugen, wenn ihr aufs Smartphone guckt. Erinnert euch regelmäßig daran, auch wiederaufzurichten und zwischendrin auch mal ein bisschen zu strecken. Daneben gibt es verschiedene Übungen, um dem Handynacken vorzubeugen und den Nacken zu dehnen. Einige davon seht ihr hier:

 

 

WhatsAppitis

Neben dem Handynacken gibt es auch den Handydaumen. In der guten alten Zeit der Tastenhandys auch wurde er noch SMS-Daumen genannt und davor schlicht und ergreifend Sehnenscheidenentzündung. Die kann auftreten, wenn ihr euren Daumen überbeansprucht. Wischen und Tippen ist eine sehr unnatürliche Bewegung für euren Daumen und ist für ihn sehr anstrengend. Wenn das Tippen wehtut, dann kann eine Entzündung Schuld sein.

 

Das könnt ihr tun:

Gegen WhatsApptitis hilft vor allem Ruhe vom Tippen! Legt das Smartphone häufiger aus der Hand oder nutzt die andere. Ihr könnt zum Tippen auch beide Daumen verwenden, damit nicht einer überbeansprucht wird. Wenn´s schon wehtut, hilft es, Daumen und Zeigefinger zusammenzupressen und wieder locker zu lassen. Wiederholt diese Lockerungsübung ein paar Mal. Wenn das nicht hilft, ab zum Arzt!

 

 

iPhone-Schulter

Wird auch Video-Schulter genannt, denn Schuld ist die verkrampfte Haltung beim Videos gucken. Meistens dreht ihr dazu das Smartphone um 90 Grad und haltet es vors Gesicht. Keine sehr entspannte Haltung! Auf Dauer kann das zu Verspannungen und Schulterschmerzen führen.
Auch problematisch: Wenn ihr abends im Bett das Smartphone nutzt und euch dazu seitlich auf einem Arm aufstützt. Auch das kann nach einer Weile ganz schön wehtun.

Das könnt ihr tun:

Am besten stellt ihr das Smartphone vor euch in eine Halterung oder lehnt es irgendwo an, wenn ihr Videos guckt. Die Haltung wechseln und zwischendurch die Schultern kreisen lassen kann Verkrampfungen vorbeugen. Wenn die Schmerzen zu stark sind, solltet ihr zu einem Arzt gehen. Er kann euch zum Beispiel Massagen verschreiben.

 

 

Smartphone-Akne

Es ist ganz schön eklig, aber an eurem Smartphone hängen eine ganze Menge Bakterien! Den ganzen Tag tippt ihr auf dem Display rum, steckt das Handy in die Hosentasche oder legt es auf den Tisch. Und wenn ihr dann telefoniert, landen die ganzen Bakterien an eurer Wange. Das kann zu Pickeln und Hautreizungen führen.

 

Das könnt ihr tun:

Am besten regelmäßig die Hände waschen (Wegen Corona sowieso!) und erst danach das Handy anfassen. Das Display könnt ihr regelmäßig mit einem Hygienespray reinigen. Telefoniert sonst einfach mit Headset oder Kopfhörern und schickt Sprachnachrichten.

Nomophobie

Hierbei geht es um die psychischen Auswirkungen der Smartphone-Nutzung. Es ist eine Abkürzung für die "No Mobile Phone Phobia", also die Angst davor, sein Smartphone nicht dabei zu haben. Betroffene bekommen Angst, wenn sie ihr Smartphone nicht finden, prüfen ständig ihre Nachrichten, können schlecht schlafen und leiden unter Nervosität. In gewissem Maße kann das normal sein, aber nicht ständig und schon gar nicht nach ein paar Minuten ohne Handy!

 

Das könnt ihr tun:

Das Smartphone öfter mal weglegen. Das kann sich komisch anfühlen, kann aber auch befreiend sein. Es kann helfen, Gewohnheiten zu ändern, sodass ihr euch zum Beispiel auf eure Hausaufgaben konzentrieren könnt, ohne ständig Instagram checken zu müssen. Wenn´s gar nicht mehr geht, hilft eine Therapie.

 

Mit diesen Tipps bleiben euch Handynacken und Co. hoffentlich erspart!

cp

Wusstest du, dass Smartphones so gesundheitsschädlich sein können?
Ja, ich kenne einige der Symptome selbst!
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Nein, das hätte ich nicht gedacht!
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