Duales Studium Informations- und Kommunikationstechnik #reiffürIT

Student Max hat sein eigenes Projekt!

Hinweis: Interview fand vor Covid-19 statt.

Er steckt noch mitten im Studium, aber er leitet jetzt schon Telefonkonferenzen mit dem Chef! Max ist 20 Jahre alt und wenn er nicht gerade im Fitnessstudio ist oder als DJ auflegt, dann betreut er sein eigenes Projekt bei der Deutschen Telekom. Er studiert in Leipzig dual Informations- und Kommunikationstechnik und arbeitet in einer Entwicklungsabteilung der Telekom Security.

Max, wie bist du da überhaupt gelandet?

Eigentlich arbeite ich in einer Abteilung für Cloudservices, aber zu meinem dualen Studium Informations- und Kommunikationstechnik gehört ein Betriebseinsatzwechsel. Deswegen arbeite ich ein Jahr lang bei der Telekom Security und helfe SIEM-, also Security Information and Eventmanagement-Systeme, für externe Kunden zu betreuen. Nach diesem Jahr gehe ich wieder in die andere Abteilung zurück.

Wie bist du auf das duale Studium gekommen?

In meiner Schulzeit gab es jedes Jahr einen „Berufstag“. Einmal war auch die Deutsche Telekom vor Ort, um ihre dualen Studiengänge vorzustellen. Da war ich gerade in der zehnten Klasse. Ich fand das damals schon interessant und nahm erst mal einen Flyer mit. Später, als meine beruflichen Pläne dann konkreter wurden, fand ich diesen Flyer wieder. Die Entscheidung für ein duales Studium fiel schnell, da ich neben der Theorie auch praktisch arbeiten wollte. Aber nicht irgendwas, nur um Geld zu verdienen. Es sollte schon zu meinen Studieninhalten passen.

Warum gerade Informations- und Kommunikationstechnik?

Informatik interessiert mich total, genauso wie Kommunikationswege und Netzwerke, deswegen sprach mich der duale Studiengang Informations- und Kommunikationstechnik an. Das ist eine Verbindung aus klassischer Informatik, also Programmieren, technischer Informatik und Physik. Das heißt, man lernt die physikalischen Grundlagen kennen und schaut, wie zum Beispiel Telefonieren überhaupt funktioniert oder die Übertragung von mobilen Daten und die Weiterleitung in Glasfasern.

Und während deines Studiums arbeitest du schon praktisch an Projekten?

Genau. Meine aktuelle Projektarbeit hat einen direkten Bezug zu meiner Arbeit. Früher wurden die Sicherheitsdienste für Kunden getrennt bereitgestellt, heute kann man wegen der höheren Leistung alle Kunden mit einem Service betreuen. Es lassen sich also alle Daten von einer Stelle aus verwalten. Jetzt gibt es aber ein Problem: Wenn die Virensysteme feststellen, dass etwas nicht so läuft, wie es laufen soll, dann bekommen wir zwar eine Fehlermeldung, aber wir wissen nicht, von welchem Kunden das kommt. Wir müssen die also wieder trennen. Ich erarbeite in meinem Projekt Wege, mit denen das am besten klappt.

Das heißt, deine Ergebnisse lassen sich auch direkt in deiner Abteilung anwenden?

Ja, es ist wichtig, dass jemand sich mit dem Thema beschäftigt. Deswegen gibt es dazu auch jede Woche eine Telefonkonferenz, die ich leite. Da ist der Chef der Abteilung drin und noch drei andere Mitarbeiter und wir sprechen dann darüber, wie gerade der Stand in meinem Projekt ist und wie es weitergehen könnte. Es gibt in meiner Abteilung viel projektgetriebene Arbeit, da es immer wieder Neuerungen gibt und wir bei der Deutschen Telekom uns immer weiterentwickeln und neue Ideen weiterdenken. Das gefällt mir richtig gut! So kann ich mir jede Woche in der Telefonkonferenz Feedback und Anregungen abholen. Und auch Anerkennung für meine Arbeit.

Weiterhin viel Erfolg bei deinem Projekt! #reiffürIT