Was Captain Rex und Celina gemeinsam haben

Für Internetsicherheit du sorgen musst, junger Padawan!

Im Corona-Lockdown kaufte sich Celina einen 3D-Drucker und ist jetzt stolze Besitzerin eines selbstgebauten Captain Rex Cosplays. Und genau wie er sorgt auch Celina für Sicherheit! Als Kind wollte sie noch Polizistin werden, heute ist sie eine Art Polizistin des Internets. Im Bereich IT-Security sorgt sie dafür, dass unsere Daten sicher gespeichert oder verschickt werden können. Celinas Arbeit ist teilweise #topsecret, aber ein paar Einblicke durfte sie uns trotzdem geben.

Stell dich doch gerne erst einmal vor :)

Ich bin Celina und studiere dual seit 2019 bei der Telekom und bin jetzt im vierten Semester. Man könnte sagen, dass ich normalerweise halb in Bonn, halb in Hannover lebe. Bei meinem Studiengang wechsel ich alle 3 Monate zwischen Betrieb und Hochschule. Das heißt, ich arbeite in Bonn und studiere in Hannover – wenn gerade mal kein Corona ist :D

Was genau studierst du bei der Telekom?

Ich studiere IT-Security. Den Studiengang gibt es auch erst seit 2019. Das bedeutet, ich bin eine der Ersten, die da drin ihren Bachelor machen wird – also hoffentlich :D Ich bin voraussichtlich nächstes Jahr fertig. Hoffentlich kann ich jetzt noch die letzten zwei Semester in Präsenz genießen. Aktuell war es fast nur online, durch Corona.

Wie bist du zur Telekom gekommen?

In der neunten Klasse wollte ich eigentlich noch zur Polizei, weil das Thema Sicherheit einfach schon immer superinteressant für mich war. Dann habe ich aber in der zehnten Klasse mal Informatik in der Schule probiert und das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich es in der Oberstufe als Leistungskurs gewählt habe.

Nachdem ich mich gefragt hatte, ob ich diese beiden Bereiche nicht miteinander verbinden könnte, bin ich auf einen neuen Studiengang (nämlich IT-Security) gestoßen. Nach meiner Recherche, wo der Studiengang wie angeboten wird, ist meine Wahl auf die Telekom gefallen, weil mich einfach die vielfältigen Praxissemester überzeugt haben.

„Ein duales Studium kam mir als sehr guter Einstieg in die Arbeitswelt vor.“

 

 

Was hattest du für eine Vorstellung von deinem Studiengang/ IT-Branche allgemein?

Mein erstes Vorurteil war, dass es in der IT-Branche fast nur Männer gibt und das ich als Frau etwas Angst hatte, ausgeschlossen zu werden. Die Angst wurde mir aber schnell genommen. Wir sind zwar wirklich wenig Frauen, aber meine Mitstudenten und Kollegen in der Abteilung sind so nett und haben mich toll aufgenommen.

Und inhaltlich hatte ich erwartet, dass wir erst einmal viele Grundlagen der Informatik machen, bevor wir uns dann auf den Security-Bereich spezialisieren und genau so ist es auch bisher. Das heißt, ich habe die Grundlagen letztes Semester abgeschlossen und es geht jetzt mit dem tiefen IT-Security Wissen los und darauf freue ich mich schon sehr.

Was fasziniert dich am Security-Bereich?

Zunächst fasziniert mich die Vielseitigkeit der Aufgaben. Außerdem muss man enorm sorgfältig sein. Ein klitzekleiner Fehler, zum Beispiel im Code, kann schon einen riesigen Effekt haben. Wie eine Art Schmetterlingseffekt.

Auch der große Einfluss beeindruckt mich. Ohne Internet geht mittlerweile gar nichts mehr. Das ist uns spätestens während der Pandemie klar geworden. Während Corona waren viele Menschen im Homeoffice und viele Unternehmen waren darauf angewiesen, dass ihre Kommunikation zuverlässig verschlüsselt und Daten sicher verschickt werden konnten.

Ich finde es einfach superinteressant, dass das so einen riesen Einfluss auf alles heutzutage hat und es dennoch kaum bemerkbar ist.

Was sind deine Aufgaben in der Abteilung?

Davon darf ich leider nicht so detailliert berichten. Das ist öfter mal so im Security-Bereich.#topsecret Immerhin geht es hier um Implementierung von digitalen Sicherheitsmaßnahmen bei großen und mittelständischen Kunden.

Aber so viel kann ich sagen: Aktuell mache ich viele Vorarbeiten für die finalen Implementierungen bei einzelnen Kunden. Ich recherchiere, was im Code eingefügt werden muss oder welche Bibliotheken wir nutzen und wie wir die Kundenwünsche umsetzen könnten.

Was machst du, wenn du nicht bei der Telekom bist?

Während Corona habe ich mir einen 3D- Drucker geholt und habe mir eine eigene Captain Rex Rüstung gedruckt und zusammengebaut. Dieses Cosplay ist der perfekte kreative Ausgleich zu meinem dualen Studium. Die Rüstung konnte ich auch schon auf einer Convention ausführen.

Außerdem programmiere ich nebenher auch mal die ein oder andere Website für Freunde oder arbeite mit meinem Raspberry Pi. Ist schon cool, wenn man die Skills, die man im Studium lernt, auch privat ganz gut anwenden kann.

Und dann muss ich natürlich auch noch etwas für den körperlichen Ausgleich tun, weil man schon viel sitzt. In der Freizeit ist mir Bewegung und Freunde treffen sehr wichtig.

Wäre der Studiengang "IT-Security" auch etwas für dich?
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