Künstliche Intelligenz ist überall!

Hier findet ihr KI im Alltag!

Künstliche Intelligenz (KI) beschreibt nicht nur menschenähnliche Roboter, die selbstständig handeln und denken können. Auch begegnet euch KI im Alltag! Wir verraten euch die coolsten KI-Anwendungen und zeigen euch, welche Formen KI annehmen kann.

Vorbild Mensch

Als KI werden nicht nur Roboter, sondern vor allem Systeme bezeichnet, die ähnlich wie Menschen lernen und denken sollen. Dadurch sollen sie selbstständig neue Informationen sammeln und Handlungen ausführen. KI sollen vor allem komplexe Probleme selbstständig lösen können. Dafür braucht es Algorithmen, die die Maschinen auf das Lernen programmieren.

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Die Entwicklung der KI ist nicht nur keine Zukunftsmusik mehr, sie ist nicht einmal modern! Die ersten, ernsthaften Überlegungen zu menschenähnlichen Maschinen stammen bereits aus dem 18. Jahrhundert, von Schriftsteller Offray de La Mettrie. In seinem Buch „L`homme machine“ beschreibt er das menschliche Gehirn als eine biologische Maschine. Im Grunde ist Denken nur durch neuronale Verbindungen möglich, die sich zumindest theoretisch simulieren lassen.

Entwicklungen der letzten Jahrzehnte

Die Frage, ob Maschinen denkfähig sind, beschäftigt Menschen schon lange. Konkret wurde es im 20. Jahrhundert aufgrund des Aufsatzes „Computing machinery and intelligence“ von Mathematiker Alan Turing. Er formulierte die Frage um: Kann eine Maschine einen Menschen darüber hinwegtäuschen, dass sie eine Maschine ist? Wenn ja, sei sie nicht unterscheidbar von einem denkenden Wesen. Diese Frage ist bis heute als „Turing Test“ bekannt. 1956 fiel zum ersten Mal der Begriff „künstliche Intelligenz“ auf Konferenz im Dartmputh College in New Hampshire.

Seitdem ist viel passiert, wenn auch nicht so viel, wie damals erhofft. 1997 schlug das System Deep Blue von IBM als erste Maschine einen Schachweltmeister. In den 60ern wurde das Programm ELIZA, das als Chatpartner einen Psychotherapeuten simulierte, von Patient:innen teilweise nicht als Maschine erkannt. Heutzutage ist KI im Alltag angekommen. 

Kleine, aber feine KI-Anwendungen

Ihr seht, dass KI nicht immer Sci-Fi bedeuten muss! Nicht alle KIs sprechen und bewegen sich, es haben sich auch still und heimlich andere Arten von KI im Alltag eingeschlichen.

Meist sind das die sogenannten „schwachen KI“. Das sind Systeme, die nur für bestimmte Aufgaben entwickelt wurden und auch nur diese Aufgaben ausführen können. Programme, die Fähigkeiten eines menschlichen Gehirns nachbilden, nennt man „starke KI“. Darunter könnten auch menschenähnliche Roboter fallen.

Wir stellen euch die bekanntesten KI vor und am Ende warten noch zwei ungewöhnliche KI zum Ausprobieren auf euch!

Spielpartner

Ähnlich wie das bereits erwähnte System Deep Blue gibt es viele weitere Spielpartner hinter denen KI steckt. Gegen den Computer spielen ist ein Klassiker der KI-Entwicklung. Das kann aber auch ganz schön daneben gehen. In Moskau hat ein Schachroboter seinem siebenjährigen Gegenspieler den Zeigefinger gebrochen. Autsch! Nicht nur bei Schach oder Solitär kommt KI zum Einsatz, auch bei Online-Games und sogar in der Spieleentwicklung.

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Chatbots

Auch hinter Chatbots steckt häufig eine KI. Zumindest dann, wenn die Antworten an die Nutzer:innen angepasst werden müssen. Chatbots kommen als Serviceleistung von Unternehmen oder als Gesprächspartner in Apps zum Einsatz.

Ähnliche KI sorgen in Chats mit anderen Menschen dafür, dass euch je nach Chatthema Antwortvorschläge vorgegeben werden.

Sprachassistenten

Sprachassistenten kommen schon eher an das ran, was wir aus Science-Fiction-Filmen kennen. Siri, Alexa und Google beantworten eure Fragen mit menschlicher Stimme, machen manchmal sogar Witze und wirken dadurch schon fast menschlich.

Bilder erstellen

Auch hinter der Spielerei DALL-E Mini 2 steckt eine KI. Sie kann Worte in Bilder umwandeln. Dazu müsst ihr nur Wortkombinationen eingeben und die KI entwirft ein digitales Bild dazu. Es ist manchmal gruselig, aber auch faszinierend. So hat sich ein Hype entwickelt, aus dem sogar Twitter-Accounts mit den witzigsten, skurillsten und verstörendsten Ergebnissen entsprungen sind.

Witze erstellen

KI kann nicht nur Bilder, sondern Witze produzieren! Tito Joker ist darauf programmiert, die besten Pointen zu finden. Auch den dazugehörigen Code könnt ihr euch ansehen.

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KI kann auch Gemälde, Musik und Rezepte erstellen! Mehr dazu lest ihr hier.

Mittlerweile spielt KI im Alltag eine große Rolle. Von Robotern mit menschlichen Gedanken und Gefühlen sind – und bleiben – wir aber noch weit entfernt!

Wusstet ihr, dass KI so weit in unserem Alltag angekommen ist?
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