Azubi Rinor im Interview

Wann kommt 5G, wer arbeitet daran und was erwartet uns?

Rinor ist 22 Jahre alt und befindet sich im letzten Jahr seiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei der Deutschen Telekom in Bonn. Was er dort genau macht und wie das mit diesem 5G zusammenhängt, von dem gerade alle reden, hat er uns im Interview erzählt.

Rinor: "Aktuell arbeite ich im Bereich OCC (Operation Core Center) und bin im Team Access eingesetzt. Wir alle benötigen zum Telefonieren und Surfen eine bestimmte Technik. Diese ist in Mobilfunkstationen in ganz Deutschland verbaut. Mein Team überwacht alle dieser bundesweit 22.000 Mobilfunkstationen der Deutschen Telekom. Somit sorgen wir dafür, dass das Telefonieren oder Surfen übers Smartphone möglich ist!"

Rinor: "Naja, 5G ist ja, kurz erklärt, ein neuer Mobilfunkstandard, der auch entsprechende Mobilfunkstationen mit der neuesten Technik benötigt."

Rinor: "Meine Kollegen und ich überwachen bundesweit das komplette Mobilfunknetz der Deutschen Telekom und dadurch haben wir also ganz automatisch mit 5G zu tun. Unsere Aufgabe liegt größtenteils darin, Störungen an den Mobilfunkstationen da draußen zu identifizieren und wenn möglich, selbst zu entstören oder speziell geschulte Kollegen mit der Entstörung zu beauftragen."

Rinor: "Aktuell funken schon rund 130 Mobilfunkstationen mit dem neuen Standard. Auch die passenden Smartphonetarife kann man bereits erwerben. Die Auswahl an 5G-fähigen Smartphones ist zur Zeit nur noch etwas gering, da der Markt sich gerade erst entwickelt. Insgesamt ist der Ausbau von 5G aber in vollem Gange und wir als Deutsche Telekom haben uns als Ziel gesetzt, bis 2025 die 90%-Marke bei der bundesweiten Abdeckung zu knacken."

Rinor: "Da gibt es sehr viele Beispiele! Ich konzentriere mich mal auf das Konzept "Smart City". Dabei handelt es sich um eine vernetzte Stadt, in der man z.B. durch Live-Verkehrsoptimierung das Staurisiko mindern und so CO2 einsparen oder die Parkplatzsuche erleichtern könnte. Hier würden Autofahrer in Echtzeit sehen, wo gerade ein Parkplatz frei wird, anstatt erst lange suchen zu müssen. Eine weitere Möglichkeit wäre eine intelligente Straßenbeleuchtung, die ihre Helligkeit z.B. nach der Anzahl der Fahrzeuge und Fußgänger ausrichtet und somit Strom sparen kann. Aber dies sind nur einige Beispiele. Die Möglichkeiten mit 5G sind endlos!"

Rinor: "Ich bin ein großer Auto-Nerd und bin oft auf Langstrecken unterwegs. Deshalb freue ich mich am meisten auf das autonome Fahren. Ich denke, das wird das Reisen um ein Vielfaches erleichtern!" :)

Die Zukunft ist smart!