Smart Factory & Industrie 4.0

Maschinen bauen Maschinen? Zukunft Smart Factory

Woher kommt das über-über-über nächste Smartphone, das du dir kaufen wirst?
Nein, wir meinen nicht die Marke.

Wir wollen wissen, ob dein Smartphone im Herstellungs- und Versandprozess überhaupt noch von einem Menschen berührt wurde. Vielleicht übernehmen ja bald, bis auf das Design, alles andere Maschinen...

Maschinen bauen Maschinen? Klingt nach düsterem Science Fiction?
Lass uns mal genauer hinsehen!

Ganz unten kannst du abstimmen, ob dich die Smart Factory von morgen eher beängstigt, oder begeistert. Deine Meinung ist gefragt!

Die Smart Factory als ideales Modell der Industrie 4.0 wird nach China und den USA auch Deutschland früher oder später erreichen. Sie ist (noch) das Wunschdenken von morgen und spielt in einer Fabrik, die komplett vernetzt ist und in der alle Maschinen mithilfe von 5G miteinander kommunizieren können.

In unserer digital Vernetzten Welt, abseits der Fabrik, wird das auch gerne das Internet der Dinge (internet of things) genannt.

Also z.B. wenn der große, smarte Kopierer bei dir in der Schule automatisch Papier und Toner über das Internet nachbestellt und mit dem Wartungsserver seines Herstellers kommuniziert, wann wahrscheinlich der nächste Reparatur-Besuch ansteht.

Der globale Riese Amazon experimentiert auch schon in Deutschland mit nahezu autonomen Versand-Zentren und Logistik-Modellen. Doch noch ist der Mensch nicht aus den riesigen Lagerhallen verschwunden:

Smart Factory noch Zukunftsmusik?

Was bedeutet Industrie 4.0 überhaupt??

Im Wesentlichen ist die digitale Transformation der Industrie die
4. Entwicklungsstufe der industriellen Revolution:

1. StufeMechanisierung einzelner Arbeiten
→ z.B. der Schwanzhammer, der mit Mühlen- also Wasserkraft angetrieben wird:

2. Stufe → Massenfertigung und Arbeitsteilung der Produktionsstufen
→ z.B. Arbeitsteilung durch Stationen:

3. Stufe → Informationstechnologie in der Produktion
→ z.B. Computer-überwachte Fertigung:

4. Stufe → Internet der Dinge (internet of things/ i.o.t)
→ Maschinen kommunizieren in Echtzeit untereinander:

Aber WER arbeitet dann noch in der Smart Factory?

Laut einer aktuellen Bitkom-Studie glauben 89% der Top-Manager von zukunftsfähigen Fabriken, dass in den Berufen der Zukunft – also in der Smart Factory – interdisziplinär gearbeitet wird.

Das bedeutet aber auch, dass viele "einfachere" Stellen wegfallen werden.

In Deutschland machen immer Jugendliche ihr Abitur und wollen studieren.
Falls du in der Smart Factory von morgen Fuß fassen willst, wirst du es mit einem Bachelor in Sozialpädagogik eher schwer haben, denn:

Die Industrie 4.0 fordert qualifizierte Ingenieure UND Informatiker/ technische IT'ler, zum Beispiel:

Wirtschaftsinformatiker*innen
→ Jetzt magenta-style dual studieren

 

• IT Securieties und Datenschützer*innen
Hier deinen dualen Studienplatz finden

 

• { Hardcore-Coder }, > aus Leidenschaft <
→ Werde Informatiker*in und verdiene gutes Geld

 

• Ingenieure in der Informationstechnik
Hier entdecken, was du damit alles machen kannst

 

• Bachelor of Engineering der Telekommunikationsinformatik
Netzinfrastrukturen neu entdecken

 

Das Motto lautet also: Schnittstellen von Maschinenbau und Informatik werden immer gefragter – werde Teil der Zukunft!

 

Du willst noch mehr über das Thema Smart Factory erfahren?

Dann check doch z.B. mal das folgende YouTube-Video auf dem Kanal der Helmut-Schmidt-Universität:

Nicht nur Akademiker sind gefragt.

Auch mit den passenden Ausbildungsberufen kannst du in der Fabrik von morgen Fuß fassen! Dich interessieren 5G, das Zusammenwirken von Maschinen und Informatik?

Dann werde zum Beispiel IT-SystemelektronierFachinformatiker für Systemintegration oder Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und starte deine Zukunft handfester Praxis-IT!

Auch als ausgebildeter Fachinformatiker bist also du für die Zukunft der Industrie 4.0 gut gewappnet und trägst viele Skills bei dir, die für die Smart Factory von morgen zählen.

Smart Factory – DU bist Teil der Zukunft!

Aber, wofür das Ganze? Just for Fun?
Nur damit Unternehmen in Deutschland, wie VW, Bosch oder das Fraunhofer Institut IZM, als Hersteller für Halbleiter-Technologien, super fancy Fabriken zeigen und Ressourcen sparen können?

Nein! Denn laut vielen Expertenmeinungen und einer Studie des Capgemini Research Institutes können Smart Factories deutlich bei der internationalen Wirtschaftsleistung nachhelfen! Und das von 2020 bis 2023 sogar um knapp 1.500.000.000.000 $ (1,5 Billionen USD). Das kann nicht nur den allgemeinen Wohlstand in vielen Ländern steigern, sondern auch einige harte Krisen etwas abdämpfen – Stichwort: COVID-19.

Auch moderne, digitale Konsumgüter, wie Smartphones, Smart-TVs und leistungsstarke Laptops dürften in Zukunft durch den Einsatz von smarter Software und 5G-Maschinen-Buschfunk noch erschwinglicher werden.

Neben Japan und China ist übrigens auch Deutschland mit auf dem Siegertreppchen bei der Realisierung von Smart Factories!